Beim Start liest der Emulator die Liste der DNS-Server, die von Ihrem System verwendet werden. Anschließend werden die IP-Adressen von bis zu vier Servern in dieser Liste gespeichert und Aliasse für sie auf den emulierten Adressen 10.0.2.3, 10.0.2.4, 10.0.2.5 und 10.0.2.6 eingerichtet.
Unter Linux und macOS ruft der Emulator die DNS-Serveradressen ab, indem er die Datei /etc/resolv.conf parst. Unter Windows ruft der Emulator die Adressen durch Aufrufen der GetNetworkParams()-API ab. Das bedeutet in der Regel, dass der Emulator den Inhalt der Datei hosts ignoriert (/etc/hosts unter Linux und macOS, %WINDOWS%/system32/HOSTS unter Windows).
DNS-Server manuell angeben
Wenn Sie den Emulator über die Befehlszeile starten, können Sie mit der Option -dns-server
<serverList> die Adressen der zu verwendenden DNS-Server manuell angeben.
<serverList>ist eine durch Kommas getrennte Liste mit Servernamen oder IP-Adressen.- Diese Option ist nützlich, wenn in dem emulierten Netzwerk Probleme mit der DNS-Auflösung auftreten, z. B. die Fehlermeldung „Unbekannter Host“ bei der Verwendung des Webbrowsers.
emulator @MyAvd -dns-server 8.8.8.8,8.8.4.4,2001:4860:4860::8888,2001:4860:4860::8844